Den Vollmond ehren – Rituale und Yogapraxis bei Vollmond

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Der Mond hat eine ganz besondere Kraft und Einfluss auf unser Leben. Und so wie der Mond in seinem Zyklus die Energien wechselt – von Neumond zu Vollmond, so wandeln sich auch die Energien in uns.
Der Vollmond ist ohne Zweifel die Mondphase mit der stärksten Yang-Energie. Wir befinden uns auf dem Höhepunkt der Energie und können nun all das integrieren, was wir in der ersten Hälfte des Mondzyklus begonnen haben. Zur Zeit des Vollmondes laufen die Hormone auf Hochtouren und es können starke Gefühle aufkommen. Wichtig ist es, sich nicht verrückt machen zu lassen und trotz allem ruhig und gelassen zu bleiben.

Der Vollmond ist auch eine Zeit der Fülle und der Dankbarkeit für das, was wir bereits erreicht haben.

Vielleicht hast Du während des Vollmonds das Bedürfnis, Dich stärker mit anderen Menschen zu verbinden, fühlst Dich energiegeladen, aktiv und „erleuchtet“.

Vollmondrituale sind ein machtvoller Weg, sich selbst zu heilen und Gefühle der Akzeptanz und Dankbarkeit in Dein Leben zu bringen. Es ist auch eine gute Zeit, um all das loszulassen, was Dir nicht mehr dient.

Nach dem Vollmond kehren sich die Energien wieder um, wir treten in eine Phase mit mehr Yin Energie ein.

Rituale für Vollmond:

Mondbaden:

Setze Dich unter das Licht des Vollmonds und meditiere. Lasse das Licht des Mondes auf Dich strahlen und erlaube es dem Mond, Dein Herz zu erwärmen und Dankbarkeit zu spüren. Lasse mit dem einatmen dieses wundervolle Gefühl in Dich einströmen und mit dem Ausatmen sich noch mehr ausbreiten.

Dankbarkeit kultivieren:

Schreibe Dir 5 Dinge auf, für die Du in diesem Mondzyklus besonders dankbar bist. Das kann Dankbarkeit sein für schöne Dinge, die Du erlebt hast, abera uch für Herausforderungen, denen Du entgegen getreten bist. Setze Dich unter das Licht des Vollmondes, zünde Dir eine Kerze an und schreibe Deine Dankbarkeitsliste.

Feuer der Dankbarkeit

Falls Du Dir während Neumond Deine Intentionen, Deine Ziele aufnotiert hast, lege den Zettel in eine feuerfeste Schale und verbrenne ihn (mit oder ohne Räucherwerk) und siehe Dich erfüllt von Dankbarkeit für das, was Du bereits erreicht hast.

Vergebungsritual

Der Vollmond ist auch eine gute Zeit, um Vergebung zu praktizieren und Negatives loszulassen Schreibe Dir alles auf, was Du loslassen möchtest und wovon Du Dich befreien willst. Dann schreibe Dir alle Personen auf, über die Du Dich einmal geärgert hast und was sie Dir angetan haben. Dann stelle Dir alle diese Personen nacheinander vor Deinem inneren Auge vor und lasse ein gutes Gefühl zwischen Dir und dieser Person zu. Sage dann still (oder laut) zu dieser Person: “Ich vergebe Dir”. Verbrenne nun Deine Vergebungsliste.

Journaling:

Beantworte Dir folgende Fragen:

  • Was ist seit dem letzten Neumond geschehen?
  • Wofür bin ich dankbar (Neues entstanden oder altes losgelassen)?
  • Was ist gewachsen?
  • Was darf ich loslassen?

Orakeln und Karten legen:

Vollmond ist auch wunderbar geeignet, um Karten zu legen (z.B. Tarotkarten oder Orakelkarten ziehen)

Magic Moon
Die Kraft des Mondes zur Verwirklichung Deiner Träume nutzen

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Nutze die Energie der verschiedenen Mondphasen, um Dir neue Intentionen und Ziele zu setzen, in Handlung zu treten, Dankbarkeit und Fülle anzunehmen und das loszulassen, was Dich von der Erreichung Deiner Ziele abhält.

Folge mir auf eine magische Reise durch die 4 Mondphasen mit Journaling, Yin Yoga und Yoga Nidra

Yogapraxis für Vollmond:

Wechselatmung (Nadi Shodana)

Nadi Shodana, die Wechselatmung. Eine sehr beruhigende Atemtechnik, die auch Anfänger üben können. Man atmet abwechselnd durch beide Nasenlöcher ein und aus. Diese Technik wirkt beruhigend auf die Nerven und schafft einen Ausgleich zwischen der rechten und der linken Körperhälfte.

Nadi Shodana ist eigentlich eine Reinigungstechnik, die die Energiebalance zwischen beiden Körperhälften wieder herstellt. Ein Nadi ist in der yogischen Philosophie ein Energiekanal (ähnlich der Meridiane). Shodana bedeutet reinigen.

Du kannst diese Atemtechnik vor dem Schlafengehen üben zur Beruhigung, oder immer, wenn Du gestresst bist. Auch als Morgenpraxis, vor oder nach der Yogapraxis ist sie gut geeignet.

Chandra Bhedana – die Mondatmung

Chandra ist der Mond und steht für die Yin Energie, der Gegenpol wäre Surya, die Sonne (Yang). Bei Chandra Bhedana atmest Du nicht wie bei der Wechselatmung (Nadi Shodana) abwechselnd durch beide Nasenlöcher, sondern nur durch Dein linkes Nasenloch (Yin) ein und durch das rechte (Yang) wieder aus.

Chandra Bhedana beruhigt Körper und Geist, kann einschlaffördernd wirken (wenn direkt vorm Schlafengehen geübt) und wird im Ayurveda immer dann empfohlen, wenn Pitta (die Feuerenergie) reduziert werden muss. Du kannst sie auch vor der Meditation oder besonderen Stresssituationen, wie zum Beispiel einer Prüfung, üben.

Nicht bei Depressionen, Asthma oder niedrigem Blutdruck üben! Auch bei Erkältung nicht so gut geeignet.

In diesem Video erkläre ich Chandra Bhedana (Min 9:05):

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Mondgruss (Chandra Namaskar)

Der Mondgruss ist quasi das Yin Gegenstück zum eher yang-orientierten Sonnengruß. Er wird ausgleichend und beruhigend, dennoch auf eine sanfte Weise aktivierend. Der Mondgruß kann für sich allein geübt werden, als ausgleichende Praxis am Abend, um runterzukommen oder er kann einer sanften Yin Praxis vorangehen. Der Mondgruß wird anders als der Sonnengruß quer auf der Matte geübt, also von Seite zu Seite und nicht von vorn nach hinten

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Yin & Yang Flow für den Vollmond

Diesen Yin & Yang Yoga Flow habe ich speziell für den Vollmond am 10.01.2020 kreiert, den ersten Vollmond im neuen Jahr(zehnt), an dem zugleich noch eine (Halbschatten-) Mondfinsternis stattfindet. Gelegenheit, Dich mit Deinen Gefühlen zu verbinden, auch deine Schattenseiten anzunehmen und dankbar mit dem bisher Erreichten zu sein. Ich begleite Dich mit Affirmationen durch das Video.

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Vollmonde in 2021:

  • 22. August (Sonntag) Vollmond im Wassermann um 14:02 Uhr (Erntemond) – Blauer Mond, Blue Moon (3. Vollmond in einer Jahreszeit)
  • 21. September (Dienstag) Vollmond in den Fischen um 01:55 Uhr (Maismond)
  • 20. Oktober (Mittwoch) Vollmond im Widder um 16:57 Uhr (Jägermond)
  • 19. November (Freitag) Vollmond im Stier um 09:58 Uhr (Bibermond, Nebelmond) – Minimond und totale Mondfinsternis
  • 19. Dezember (Sonntag) Vollmond in den Zwillingen um 05:36 Uhr (Julmond, Kalter Mond) – Minimond

Namen für den Vollmond:

Der Vollmond hat verschiedene Namen, je nach Monat. Hier die gängigsten Namen für den Vollmond (es gibt noch ein paar mehr):

  • Januar: Wolfsmond, Hartung, Alter Mond, Eismond, Schneemond, Lassmond, Wintermond
  • Februar: Schneemond, Hornung, Sturmmond, Hungermond, Wolfsmond, Schmelzmond, Taumond, Narrenmond, Rebmond, Hintester, Horner, Sporkel, letzter Wintermond.
  • März: Wurmmond, Lenzmond, Fastenmond, Krähenmond, Zuckermond, Sirupmond, Rindenmond, keuscher Mond, Lenzing.
  • April: Rosa Mond oder Pinkfarbener Mond, Ostermond, Fischmond, Grasmond, Launing, Wandelmond, Eimond
  • Mai: Blumenmod, Wonnemond, Hasenmond, Pflanzmond, Maispflanzmond, Milchmond, Marienmond
  • Juni: Erdbeermond, Brachmond, Brachet, Honigmond, Rosenmond, heißer Mond, Honigweinmond.
  • Juli: Bockmond, Heumond, Heuet, Donnermond, Sonnenmond, Würzmond, Bärenmond.
  • August: Störmond, Erntemond, Ernting, Getreidemond, Gerstenmond, Ährenmond, Sichelmonat, roter Mond, Fruchtmond, Blitzmond, Green Corn Moon, Bisemond.
  • September: Maismond, Erntemond, Herbstmond, Herbsting , Scheiding, Jagdmond, Gerstenmond, Holzmond, Engelmond.
  • Oktober: Jägermond, erntemond, Weinmond, Gilbhart, Blutmond (nicht zu verwechseln mit Blutmond-Finsternis), Reisemond, Fallende-Blätter-Mond, sterbender Mond, Sterbendes-Gras-Mond.
  • November: Bibermond, Nebelmond, Nebelmonat, Nebelung
  • Dezember: Kalter Mond, Julmond, Julmonat , Frostmond, Lange-Nacht-Mond, Christmonat, Heilmond.

Empfehlenswerte Literatur

Moonology – Die Magie des Mondes: Wünsche verwirklichen und erfüllter leben mit der Kraft der Mondphasen*

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